2002 begann mit der ersten Generation des Mazda6 eine neue Epoche in der Geschichte des japanischen Unternehmens. Die Modellreihe veränderte das Gesicht und das Image der Marke nachhaltig und läutete eine bis heute fortdauernde Periode steigender Absatzzahlen ein. In Europa avancierte der Mazda6 mit mehr als 450.000 Einheiten – davon alleine 130.000 in Deutschland – zu einem absoluten Bestseller und half Mazda, seine Absatzzahlen auf diesem Markt binnen fünf Jahren zu verdoppeln.

Populärste Version des Mazda6 in Europa ist der Kombi mit dem Mazda eigenen Turbodiesel unter der Haube. Betrachtet man nur die Karosserievarianten (Stufenheck, Schrägheck und Kombi), war 2006 ebenfalls der Kombi mit einem europaweiten Anteil von 40 Prozent am populärsten. Der sportlich angehauchte fünftürige Mazda6 brachte es auf immerhin 34 Prozent, auf die viertürige Limousine entfielen die übrigen 26 Prozent. In Italien und Deutschland schaffte der Kombi 2006 sogar einen Anteil von 86 beziehungsweise 74 Prozent. Dagegen war der fünftürige Mazda6 mit großer Heckklappe mit 82 Prozent ein absoluter Hit in Frankreich, wohingegen die Stufenhecklimousine in den für diese Karosserieform traditionell empfänglichen Ländern Irland (83 Prozent), Griechenland (79 Prozent) und Russland (75 Prozent) besonders viele Freunde fand. Bei den Motoren wählten 39 Prozent aller Mazda6 Kunden den kultivierten, kräftigen und zugleich sparsamen Turbodiesel; 30 Prozent griffen zur gleich großen Benziner-Variante.

Die Beliebtheit des Mazda6 schlägt sich jedoch nicht nur im großen Zuspruch bei den Autofahrern nieder. Seit seinem Debüt holte er weltweit 130 Auszeichnungen, darunter „RJC Car of the Year 2002“ in Japan, „Car of the year 2003“ in Neuseeland, „Car of the Year 2004“ in China sowie (2003 und 2004) zusammen sieben wichtige Automobil-Preise in den USA. In Europa wurde der Mazda6 bis dato mit 59 Preisen in 28 Ländern bedacht; herausragend bleibt der (denkbar knappe) zweite Platz bei der Wahl zum europäischen „Auto des Jahres 2003“.

Die drei Kernwerte des neuen Mazda6
Ryuichi Umeshita, Mazda6 Programm-Manager:
„Unser Ziel bei der Entwicklung der zweiten Mazda6 Generation war eine Evolution des Zoom-Zoom Gedankens. Um das Konzept in die Realität umzusetzen, definierten wir drei Kernwerte. Den ersten nannten wir ‚emotional und sportlich’ und füllten ihn mit einem visuellen Erscheinungsbild und einem Fahrerlebnis, das ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit dem Auto bewirkt. ‚Exklusives Fahrerlebnis’ bezieht sich auf die ausgefeilte Verarbeitungsqualität, ‚cleveres Package’ auf die Praxistauglichkeit, die den Umgang mit dem Mazda6 jeden Tag aufs Neue zum Vergnügen machen. Während das ‚Kizuna’-Gefühl oder die ‚emotionale Bindung’ mit den Entwicklern stetig vertieft wurde, fühlte ich mich auch immer mehr dem Mazda6 verbunden. Ich bin davon überzeugt, dass mittels der neuen Technologie und der gehobenen Leistung, ein starkes ‚Kizuna’ zwischen dem Auto und dem Fahrer möglich ist – basierend auf Vertrauen, Komfort und gegenseitige Affinität.“

Auch der komplett neue Mazda6 tritt im europäischen Mittelklasse-Segment mit erneut drei Karosserieaufbauten an. In den vergangenen fünf Jahren ist das Volumen des Segments von 1,8 auf 1,6 Millionen Einheiten zurückgegangen – als Folge von in das nächst tiefere C-Segment oder zu neuen SUV- oder Crossover-Modellen abgewanderten Kunden. Der Mazda6 zählte trotz dieser rückläufigen Entwicklung zu den Gewinnern: Im ersten vollen Verkaufsjahr (2003) erreichte er einen Marktanteil im Segment von 5,7 Prozent – fast doppelt so viel wie zu den besten Zeiten des Mazda 626. Aber selbst in seinem letzten vollen Verkaufsjahr 2006 brachte es der Mazda6 zum Beispiel in Deutschland auf einen beachtlichen Segmentanteil von 3,4 Prozent – und das einschließlich der Premium-Marken.

Der neue Mazda6 wurde von Grund auf neu entwickelt. Die Summe seiner positiven Attribute beschert ihm eine Eigenschaft, die das Mazda6 Projektteam unter dem Begriff Kizuna gefasst hat: Darunter verstehen Japaner eine starke emotionale Bindung zwischen Auto und Besitzer, wie sie sonst nur zwischen Menschen entstehen kann. Der neue Mazda6 glänzt mit einer deutlich gestiegenen Wertanmutung, einem noch agileren Handling und – sehr wichtig für Kunden des Mitteklasse-Segments – viel Platz im Innen- und Kofferraum.

Nachhaltiges Zoom-Zoom
Der im März 2007 unter dem Motto „nachhaltiges Zoom-Zoom“ veröffentlichte neue Geschäftsplan von Mazda zielt auf eine Stärkung der Kompetenzen im Bereich Umwelt und Sicherheit des Unternehmens. Konsequenterweise lag ein Schwerpunkt bei der Entwicklung des neuen Mazda6 in einer höheren Umweltfreundlichkeit. Schon bei der dritten Generation des Mazda MX-5 (10 kg Gewichtszunahme) und beim neuen Mazda2 (100 kg Gewichtsabnahme) bewiesen die Entwickler aus Hiroshima eindrucksvoll, dass neue Autos nicht zwangsläufig schwerer und größer werden müssen. Den gleichen „Weight Watchers“-Ansatz verfolgten sie auch beim neuen Mazda6. Mit dem Resultat, dass der Newcomer trotz größerer Maße und besserer Ausstattung um bis zu 50 Kilogramm leichter ist als das Auslaufmodell. Das Diätprogramm geht einher mit einer exzellenten Aerodynamik und moderner Motorentechnologie, die bei jedem neuen Mazda6 zu einer spürbaren Senkung der Verbrauchs- und CO2-Werte geführt hat.

Seita Kanai, Direktor und Senior Managing Executive Officer, Forschung & Entwicklung
„Die neue Generation des Mazda6 übernimmt nicht nur die Tugenden des ersten Modells, sondern zeigt nochmals signifikante Fortschritte in Gestalt eines ausdrucksstarken Designs, einer hohen Funktionalität und einem sehr agilen Handling – alles Elemente, die die Mazda DNA ausmachen. Ich bin überzeugt, dass unsere Absicht, zugleich sportliche und leistungsstarke sowie sichere und umweltgerechte Autos zu bauen, vom neuen Mazda6 perfekt verkörpert wird.

Neuer MZR-CD 2,2-Liter-Turbodiesel

Mit einem der kraftvollsten und kultiviertesten Dieselmotoren seiner Klasse baut Mazda die Antriebspalette des neuen Mazda6 aus. Durch seine nachdrückliche und überaus harmonische Kraftentfaltung offeriert der von Mazda selbst entwickelte Dieselmotor ein exklusives Fahrerlebnis. Der neue 2.2 l MZR-CD ist in drei Leistungsstufen (136 kW/185 PS, 120 kW/163 PS und 92 kW/125 PS) erhältlich und liefert eindrucksvolle Drehmomentwerte (400 Nm, 360 Nm, 310 Nm).

Premiere im Mazda6: Spurwechsel-Assistent RVM (Rear View Monitoring)
Die lange Liste der aktiven Sicherheitsmerkmale des Mazda6 wird durch den neuen Spurwechsel-Assistenten „Rear View Monitoring“ (RVM) erweitert. Das System kommt erstmals in einem Mazda Modell zum Einsatz und gehört in den Ausstattungslinien Dynamic und Top zur Serienausstattung. Darüber hinaus ist es in das optionale Touring-Paket integriert. Der Spurwechsel-Assistent überwacht mit Hilfe von zwei Weitwinkel-24-GHz-Mikrowellen-Radar-modulen an der linken und rechten Seite des hinteren Stoßfängers den rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs mit einer Reichweite von bis zu 50 Metern. Bei Geschwindigkeiten über 60 km/h wird der Fahrer auf sich nähernde Fahrzeuge aufmerksam gemacht, um ein Wechseln der Fahrspur zu verhindern. Auch Fahrzeuge, die sich im „Toten Winkel“ der Rückspiegel befinden, werden auf diese Weise entdeckt. Das System funktioniert auch bei widrigen Wetterverhältnissen.

Erneuter Erfolg für Mazda beim Auto Bild Qualitätsreport

Mazda Fahrer loben geringe Reparaturanfälligkeit
Bewertung von Langzeitqualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit
Mazda dominiert die ewige Bestenliste beim 100.000-Kilometer-Dauertest

Hervorragender zweiter Platz für Mazda beim AUTO BILD Qualitätsreport 2008: Nach drei ersten und drei zweiten Rängen in den vergangenen sechs Jahren hat sich die japanische Qualitätsmarke erneut ganz weit vorne platziert und einen Großteil der Wettbewerber auf Distanz gehalten. Damit gehört Mazda zu den erfolgreichsten Marken dieser umfassenden Untersuchung seit der Einführung des Reports 2001.

Beim Qualitätsreport von Deutschlands größter Autozeitschrift werden alljährlich die volumenstärksten Automobilmarken nach den Aspekten Zuverlässigkeit, Langzeitqualität und Kundenzufriedenheit bewertet. Sieben Einzelwertungen fließen dabei in die Gesamtnote ein. Dazu zählt das Abschneiden der drei bis sieben Jahre alten Fahrzeuge beim aktuellen TÜV-Report (bei den Dreijährigen belegen beispielsweise der Mazda3 und der Mazda2 die Spitzenplätze). Berücksichtigt wurden außerdem die Anzahl und die Art der Umsetzung von Rückrufaktionen, die Garantieleistungen, die Ergebnisse des AUTO BILD-Werkstatt-Tests und die Leserzuschriften an den AUTO BILD-Kummerkasten.

Auch die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 23.485 deutschen Autofahrern, bei der Mazda Fahrer vor allem die geringe Reparaturanfälligkeit ihrer Fahrzeuge hervorhoben, sowie die Erfahrungen aus den 100.000-Kilometer-Dauertests der Zeitschrift fließen in die Gesamtwertung ein. Bei diesem Härtetest führen gleich zwei Mazda Modelle die ewige Bestenliste der Auto Bild an: der Mazda6 mit null Fehlern und der Mazda5 mit einem einzigen Fehler.

Hohe Fahrzeugqualität und Kundenzufriedenheit stehen für Mazda an oberster Stelle: Das beweisen die konstant hohen Platzierungen von Mazda beim Qualitätsreport seit 2001, der zudem einen verstärkten Fokus auf die Serviceleistungen der Hersteller und der Werkstätten legt. Kunden und Auto-Interessierten bietet der Report damit eine zuverlässige und umfassende Orientierung zum deutschen Automobilmarkt.